Der April macht bekanntlich, was er will – doch für eine Wanderung im Haverdal Naturreservat gibt es eigentlich kein falsches Wetter. Letztes Wochenende habe ich die Blaue Route erkundet und möchte euch heute mit auf diese abwechslungsreiche Tour durch eines der schönsten Küstengebiete Hallands nehmen.
Kiefern, Korken und Küstenwind
Die Blaue Route ist bekannt für ihre Mischung aus verwunschenen Wäldern und dem weiten Blick über das Kattegat. Schon nach wenigen Kilometern taucht man in den typischen Küstenwald ein.
Ein Stopp am „Korkbaum“
Ein besonderes Highlight am Wegesrand ist der skurrile „Korkenbaum“ (siehe Bild). Hier haben Wanderer unzählige Weinkorken an die Äste gehängt – ein kleiner, kurioser Ort, der perfekt für eine kurze Rast auf der rustikalen Holzbank davor einlädt. Es hat fast etwas Magisches, wie die Korken im Wind leise gegeneinander schlagen.

Das Finale: Meeresrauschen pur
​Das Beste an der Blauen Route ist jedoch der Moment, in dem sich der Wald öffnet und den Blick auf den Strand von Haverdal freigibt. Der Sand ist weitläufig, und im April hat man die Küste fast noch für sich allein. Die Brandung war an diesem Tag sanft, der Himmel weit und grau – eine wunderbare Stille, um den Kopf so richtig freizubekommen.

Die Blaue Route ist technisch nicht anspruchsvoll, bietet aber durch den Wechsel von Sandboden, Waldwegen und Strandabschnitten viel Abwechslung.
​Länge: ca. 4-5 km (je nach Startpunkt)
​Beste Zeit: Ganzjährig, im April besonders ruhig und erfrischend.
​Ausrüstung: Windfeste Kleidung ist an der Küste ein Muss!